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Startseite   Drehgenehmigungen   Zollvorschriften   Carnet A.T.A. der Industrie- und Handelskammern

Carnet A.T.A. der Industrie- und Handelskammern

Ein Carnet ATA (auch Carnet A.T.A.) ist ein von 75 Ländern, darunter alle Staaten der EU, vertraglich anerkanntes Zolldokument (Carnet), das die Abfertigung bei einer vorübergehenden Einfuhr von Waren in ein Land im Rahmen des ATA-Übereinkommens vereinfacht und beschleunigt.

Die maximale Gültigkeit eines Carnets beträgt ein Jahr. Es kann nicht verlängert werden.
Mit dem Carnet A.T.A. können Waren, die nur vorübergehend ins Ausland gebracht werden sollen, ohne Hinterlegung der ausländischen Einfuhrabgaben (Einfuhrzoll, Einfuhrumsatzsteuer und sonstige bei der Einfuhr zu erhebenden Abgaben und Steuern) eingeführt werden.
Nach den internationalen Abkommen sind Berufsausrüstungen, Warenmuster und Messegut zugelassen.
Für Berufsausrüstungen gelten jedoch einige Einschränkungen, über die die jeweilige IHK Auskünfte erteilt.
Das Carnet A.T.A. kann nicht eingesetzt werden für Dinge, die im Ausland verbleiben, wie Prospekte, Werbematerial oder Erfrischungen.
Für Güter, die im Ausland für Filmproduktionen verbraucht werden, müssen nachträglich die Einfuhrabgaben im jeweiligen Land entrichtet werden.
Für die Ausstellung eines Carnets A.T.A. sind Gebühren an die jeweilige IHK zu entrichten, sowie ein Versicherungsentgelt für eine Kautionsversicherung durch die Euler Hermes Deutschland AG. Die Höhe des Entgelts richtet sich nach dem Wert der im Carnet verzeichneten Waren > (evtl. Tabelle).
Statt eines Carnets A.T.A. kann bei der Einfuhr auch eine Bürgschaft eines im Lande zugelassenen Zollbürgen als Sicherheit vorgelegt werden. Die Einfuhrabgaben sind dann beim Zollamt in bar zu hinterlegen.

Was ist ein Carnet A.T.A.? Wie kann man es beantragen? Wie füllt man es aus? Was muss man beachten? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in folgendem Film der IHK:

WICHTIG:

Für Dreharbeiten auf öffentlichem Straßenland in Berlin muss neben der Straßenverkehrs-behördlichen Anordnung der VLB  immer auch separat, zeitgleich, die Sondernutzungserlaubnis des Tiefbauamtes des jeweiligen Bezirkes eingeholt werden.

Das gilt auch für die Beantragung von Halteverboten für den Technikfuhrpark !!!

Nützliche Links:



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