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Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer als ausländischer Arbeitgeber in Deutschland

Drittstaatsangehörige Mitglieder von Filmteams, die unter die Regelung des § 7 Nr. 2 Beschäftigungsverordnung fallen (= "Personen, die im Rahmen von [...] ausländischen Film- und Fernsehproduktionen entsandt werden, wenn die Dauer der Tätigkeit drei Monate innerhalb von zwölf Monaten nicht übersteigt.") üben keine Erwerbstätigkeit im Sinne des Ausländerrechts aus.
Diese Drittstaatsangehörigen können, sofern sie für Kurzaufenthalte/Touristenaufenthalte bis zu drei Monate kein Visum benötigen, diese Tätigkeit in dem genannten Umfang ohne einen deutschen Aufenthaltstitel ausüben (§§ 16 Beschäftigungsverordnung i.V.m. § 17 Abs. 2 Aufenthaltsverordnung). Erfasst wird auch eine vergleichbare selbständige Erwerbstätigkeit. Drittstaatsangehörige Mitglieder von Filmteams, die grundsätzlich für die Einreise nach Deutschland (auch zu Besuch) ein Visum benötigen, dürfen diese Tätigkeit in dem gesetzlich bestimmten Umfang auch mit einem Schengenvisum für Besuchs-/Geschäftszwecke ausüben.

Hierbei ist unbedingt zu beachten, dass sich die Formulierung "drei Monate innerhalb von zwölf Monaten" auf die Ausübung der jeweiligen Art der Erwerbstätigkeit bezieht. D.h. Beschäftigungszeiten bei unterschiedlichen Arbeitgebern (z.B. 2 Filmproduktionen) werden addiert und dürfen zusammengenommen drei Monate innerhalb von zwölf Monaten nicht überschreiten.

Ist dagegen von Anfang an eine längerfristige Erwerbstätigkeit über drei Monate geplant, greift die Vergünstigung nicht. Es ist vom ersten Tag des Beginns der Erwerbstätigkeit der (richtige) deutsche Aufenthaltstitel erforderlich.



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