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Drehort Eisenhüttenstadt

Am 3. September 2019 feierte der Film „Und der Zukunft zugewandt“, eine Produktion der Mafilm unter der Regie von Bernd Böhlich mit Alexandra Maria Lara, Robert Stadlober und Swetlana Schönfeld in den Hauptrollen zusammen mit dem Verleiher Neue Visionen Filmverleih GmbH  glamouröse Premiere an einem der vielen Drehorte in Eisenhüttenstadt, dem Friedrich-Wolf-Theater.
Da Eisenhüttenstadt als Drehort eine zentrale Rolle bei der Produktion des Films gespielt hat, haben wir die Produzentin Eva-Maria Martens nach Ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem „Drehort“ befragt.

Die Produzentin Eva-Marie Martens von Mafilm im Gespräch mit der BBFC

Foto von den Dreharbeiten zu "Und der Zukunft zugewandt"; Drehort: Treppenhaus im Rathaus Eisenhüttenstadt © mafilm

„Und der Zukunft zugewandt“ wurde größtenteils in Eisenhüttenstadt gedreht. Gab es - neben den inhaltlich dramaturgischen Gründen – auch noch andere Anreize, um Eisenhüttenstadt als Drehort auszuwählen?

Die Motive sind in tadellosem Zustand, zeitstimmig, deshalb mussten nur Spielrequisiten und Fahrzeuge hinzugefügt werden.

Wie hat die Stadt Sie bei Ihrem Drehvorhaben unterstützt?

Wir haben uns beim Bürgermeister angemeldet und erhielten einen kompetenten Berater, der mit uns die Motivwünsche besprochen und uns zu allen Motiven in der Stadt begleitet hat.

Wie haben sich die Genehmigungsprozesse gestaltet?

Sehr unkompliziert, weil wir über den Rat der Stadt immer die richtigen Ansprechpartner hatten.

Wie war die Motivsituation vor Ort? Gab es Herausforderungen die richtigen Motive zu finden?

Für unseren Film, der ja Eisenhüttenstadt erzählt, war das Angebot sehr umfangreich, wir hatten eher Mühe, eine Auswahl zu treffen.

Wie war die allgemeine Situation für die Dreharbeiten vor Ort? Gab es genug Parkraum, wo hat das Team vor Ort gewohnt und wie haben die Anwohner die Dreharbeiten angenommen?

Wir würden jederzeit wiederkommen, wir hatten optimale Bedingungen! Die Anwohner wurden rechtzeitig durch die regionale Presse informiert, viele Bürgerinnen und Bürger haben als Komparsen mitgespielt. Unser Drehstab wohnte vor Ort im LAT Hotel, dort konnten wir auch unsere Kostüm-, Masken- und Technikräume sowie unser Büro einrichten. Alle Fahrzeuge erhielten sichere Parkplätze.

Wie gestalteten sich die Drehs in öffentlichen Räumen z.B. im Theater, Rathaus und Krankenhaus? Fanden diese während des laufenden Betriebs statt?

Im Rathaus haben wir im Wesentlichen in den historischen Räumen gedreht, die waren für den Zeitraum des Drehens nur für uns zugänglich. Für Aufnahmen im Treppenhaus gab es kurze Sperrungen, aber wir haben deshalb nicht das Rathaus gesperrt, ebenso wenig das Krankenhaus. Mit dem Theater haben wir eine Proben- und Vorstellungsfreie Zeit verabredet.

Wie viel Prozent des Films wurden in Eisenhüttenstadt gedreht?

Zu fast gleichen Teilen wurde in Eisenhüttenstadt, in Berlin und Brandenburg und in Mitteldeutschland gedreht.

Die Premiere des Films fand in Eisenhüttenstadt statt. Welcher Impuls hat dazu geführt?

Die Idee, die Premiere in Eisenhüttenstadt zu feiern, hatten wir bereits nach Abdrehen. Die erfolgreiche gute Zusammenarbeit mit der ganzen Stadt, angefangen beim Bürgermeister, über das Ordnungsamt, alle Motivgeber, das Hotel, unsere Komparsen insbesondere die Kinder in der Theateraufführung, haben diese Geste mehr als verdient. Den letzten Impuls hat unsere Treffen bei der Berlinale mit der Berlin Brandenburg Film Commission und den Tourismusverbänden gegeben.

Was hat Eisenhüttenstadt was andere Drehorte nicht haben?

Geduld mit dem Drehstab und Verständnis für die Dreharbeiten.

Welche Erfahrungen haben Sie in punkto Filmfreundlichkeit mit der Stadt gemacht?

Wir würden jederzeit wieder in Eisenhüttenstadt drehen. Bereits in der Vorbereitung gab es seitens der Stadt eine perfekte Organisation, man fühlt sich gut beraten und gut aufgehoben.

Auch ihre Produktion „Krause“ entsteht ausschließlich in Brandenburg. Was hat Brandenburg als Drehort zu bieten?

Brandenburg, insbesondere unsere beiden Dörfer, Gröben und Ihlow aus denen unser Filmdorf Schönhorst zusammengesetzt ist, hat genau die richtige Betriebstemperatur für unsere Krausefilme.

Würden Sie es anderen Produktionen empfehlen einmal mehr über Brandenburg nachzudenken?

Brandenburg bietet unendliche Möglichkeiten passende Drehorte zu finden, wenn man nicht gerade ein Gebirge braucht. Zwischen Fläming und Prignitz, Uckermark u Spreewald gibt es ungeahnt viel Unbekanntes zu entdecken.

Was ist ihr Lieblingsort in Brandenburg?

Mein Lieblingsort ist das Schlaubetal mit dem Forsthaus Sichdichum, das schönste Bachtal, das ich kenne.

 

Eva-Marie Martens, mafilm

Wie Eva Maria-Martens im Interview ausführt, gab es eine große Unterstützung von Seiten der Stadt und seinen EinwohnerInnen. Der Andrang auf die Premierenkarten war entsprechend groß, so dass eine Zusatzvorstellung im Filmpalast Eisenhüttenstadt angeboten wurde.
Hier ein paar Impressionen vom roten Teppich.

Der Bürgermeister von Eisenhüttenstadt, Frank Balzer, begrüßt das Filmteam vor dem Friedrich-Wolf-Theater © bbfc
Mafilm Produzentin Eva-Marie Martens (1.v.l.), Regisseur Bernd Böhlich (2.v.l.), Hauptdarsteller Robert Stadlober (3.v.l.), Hauptdarstellerin Alexandra Maria Lara (4.v.l.) und Bürgermeister Frank Balzer (5.v.l.) © bbfc
Großer Andrang am Roten Teppich: Alexandra Maria Lara gibt Autogramme © bbfc
Großer Andrang beim Roten Teppich in Eisenhüttensatdt © bbfc


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