Genehmigungsbehörde für Dreharbeiten auf Autobahnen ist in Berlin die
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Abt. VI A – Verkehrsmanagement, Zentrale Straßenverkehrsbehörde (ehemals VLB).
Der Ablauf der Dreharbeiten ist weiterhin abzustimmen mit der Berliner Autobahnpolizei (Der Polizeipräsident in Berlin, Direktion Einsatz, Begleitschutz- und Verkehrsdienst, Verkehrssicherheitsdienst 1 - Autobahnpolizei)
Die zuständige Wache, der Autobahndauerdienst, ist rund um die Uhr zu erreichen.
Der Autobahndauerdienst erfasst in einem zentralen Rechner sämtliche Maßnahmen, die den Verkehr auf den Berliner Stadtautobahnen beeinträchtigen, wie z.B. Bau- oder Dreharbeiten, und stimmt sie aufeinander ab.
Hinweise:
- Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung der Berliner Stadtautobahnen sind verkehrsbeeinträchtigende Dreharbeiten in der Regel nur nachts und sonntags möglich, auf manchen Streckenabschnitten auch werktags zwischen 9:00 und 13:00 Uhr.
- Überholszenen, Nachtdrehs mit Außenscheinwerfern und Blaulichtfahrten erfordern ebenfalls eine Ausnahmegenehmigung, die von dem zentralen Filmbüro der SenUVK vergeben wird. Die Details der Durchführung sind mit der Autobahnpolizei abzustimmen.
- Die Einrichtung von Basislagern und Drehs an Raststätten sind mit dem zentralen Foiilmbüro der SenUVK abzustimmen. Zu- und Abfahrten der Autobahn dürfen auf keinen Fall behindert werden.
Folgende Plätze bieten sich zur Einrichtung von Basislagern an: - Parkplatz an der Fußgängerbrücke Hoher Bogen an der Rudolstädter Straße in Wilmersdorf
- Parkplatz an der Tankstelle Mecklenburgische Straße (Heidelberger Platz) in Wilmersdorf
- Parkplatz am Schwimmbad Sachsendamm in Schöneberg
- Parkplätze an der Avus-Nordkurve bzw. an der Deutschlandhalle in Charlottenburg für Drehs auf der Avus
Zur Abstimmung der Dreharbeiten benötigt die Autobahnpolizei einen Drehplan unter Angabe von:
- Wunschdrehort
- Datum
- Uhrzeit
- Dauer
- ggfs. Produktionsnummer und Arbeitstitel
- Inhaltsbeschreibung und Drehbuchauszug
- zuständiger Ansprechpartner*innen in der Produktion
Antragsfrist:
Die Bearbeitungsfrist beträgt in der Regel zwei Wochen. Bei Dreharbeiten, die ein hohes Maß an Abstimmung und Koordinierung erfordern, auch länger.